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pukelsheim-ag.ch >Das System >Pukelsheimsystem Aktuell:

8. März 2009
Die Grossratswahlen haben stattgefunden. Wie zu erwarten war, haben viele kleinere Parteien den Einzug in den Rat geschafft, auf Kosten der Grossen (vor allem SP)

24. Februar 2008
Das Volk hat sich für das neue Wahlverfahren entschieden. Ebenfalls die Quorenfrage wurde geklärt. Der Grosse Rat wird 2009 ohne Sperrklausel gewählt.

13. Juni 2007
Befürchtungen kommen auf, dass bis zu den Grossratswahlen 2009 kein Wahlsystem angenommen wird.

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Das Pukelsheimsystem


Dr. Friedrich Pukelsheim (*1948)
Der Erfinder der „doppelt proportionalen Divisormethode mit Standardrundung“ ist ein Mathematiker aus Stadtbergen bei Augsburg. Er hat dort an der Universität den Lehrstuhl für Stochastik inne und amtet als Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Zurzeit arbeitet er unter anderem im Auftrag des Deutschen Bundestages an einem Projekt zur Neuverteilung der Sitze.
 


Kurz erklärt
Das "Pukelsheimsystem" ist eine etwas abgeänderte Form eines schon vor langer Zeit erdachten Systems, welches ebenfalls mit doppelten Proportionalitäten arbeitet. Da es mit Proportionalitäten funktioniert ist das System ebenfalls ein Proporzsystem. Dr. Friedrich Pukelsheim hat jenes System so weit verfeinert, dass es auf heutige Wahlen angewendet werden kann.

Das System kann durch anpassen zweier Divisoren den Unterschied der Stimmenwerte ausgleichen, was jedoch nicht leicht zu errechnen ist. mehr>


Erfahrungsberichte
Im Kanton Bern wurde mit einem ähnlichen System versucht Unstimmigkeiten des Proporzsystems nach "Hagenbach-Bischoff" aus der Welt zu schaffen. Im Grossen und Ganzen klappte das auch, jedoch nicht ganz reibungslos. Es trat das Phänomen auf, dass ein Kandidat ein Mandat in einem Wahlkreis gewann, obwohl er weniger Stimmen hatte als ein Kandidat einer anderen Partei aus dem gleichen Wahlkreis. Dies sorgte für Verwirrung unter den Wählenden, was zur Abschaffung des neuen Wahlverfahrens führte. Beim "Pukelsheimsystem" kann das gleiche Phänomen auftreten, jedoch ist es bei weitem nicht so anfällig wie das Berner System.

Im Kanton Zürich wurde der "Doppelte Pukelsheim", wie er mit grosser Wahrscheinlichkeit im Aargau angewendet würde, vor kurzem für die Wahl des Stadtrates benutzt. Hier gab es keinerlei Schwierigkeiten, und das Ergebnis war weit genauer, als mit dem alten Wahlsystem.
 

2009|pukelsheim-ag.ch