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pukelsheim-ag.ch >Das System >Vor- und Nachteile Aktuell:

8. März 2009
Die Grossratswahlen haben stattgefunden. Wie zu erwarten war, haben viele kleinere Parteien den Einzug in den Rat geschafft, auf Kosten der Grossen (vor allem SP)

24. Februar 2008
Das Volk hat sich für das neue Wahlverfahren entschieden. Ebenfalls die Quorenfrage wurde geklärt. Der Grosse Rat wird 2009 ohne Sperrklausel gewählt.

13. Juni 2007
Befürchtungen kommen auf, dass bis zu den Grossratswahlen 2009 kein Wahlsystem angenommen wird.

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Die Stärken und Schwächen des Pukelsheimsystems


Lösung der Probleme
Als Stärken des Systems wird die Genauigkeit genannt und dass sich nur die Art der Rechnung ändert. Wahlkreise und Mandate werden gleich behandelt wie im Proporzsystem nach "Hagenbach-Bischoff" welches noch vor dem "Doppelten Pukelsheim" angewandt wurde.
Kleine Parteien haben bessere Chancen ein Mandat zu erreichen. In den kleinen Wahlkreisen mussten mit dem alten Proporzsystem mehr als 10% der Stimmen erreicht werden für einen Sitzgewinn. Der „Doppelte Pukelsheim“ umgeht diese grosse Hürde, indem zuerst alle Stimmen einer Partei zusammengezählt werden und eine dementsprechende Sitzzahl bestimmt wird. Erst nachher werden diese Sitze, die den Parteien zugesprochen wurden auf die Wahlkreise verteilt. Mit dieser Methode kann auch eine kleine Partei, welche aufgrund ihrer Stimmen in keinem Wahlkreis einen Sitz zugesprochen bekäme, einen Sitz erreichen, da ihre Stimmen im ganzen Kanton zuerst zusammengezählt werden und sie anhand dieser Gesamtstimmen bestimmt wird, ob es für einen Sitz reicht.
Mit dem „Doppelten Pukelsheim“ könnte eine Partei schon mit ca. 0,37% aller Stimmen einen Sitz erreichen. Dies errechnet sich aus der Formel (2xM+2-P) wobei M für die Anzahl Mandate (140) und P die Anzahl der kandidierenden Parteien (14) steht.


Schwer erklärliche Resultate
Was einige Parteien am neuen System bemängeln ist, dass die Rechnungen mit einem Computerprogramm durchgeführt werden müssen. Das Proporzsystem nach "Hagenbach-Bischoff" konnte noch ohne grössere Hilfsmittel nachgerechnet werden, doch der "doppelt proportionale Pukelsheim" ist zu komplex dafür.
Besonders bemängelt wird, dass die Sitzverteilung etwas unlogisch erscheinen könnte, weil ein Kandidat, welcher in seinem Wahlkreis zu wenig Stimmen hat, trotzdem gewählt werden kann, weil der Partei kantonal gesehen ein Mandat zusteht.
 

2009|pukelsheim-ag.ch